Közös uniós szakpolitikai ajánlás a beporzók védelmében 2026.07.17. 12:11

Megjelent egy nagyszabású európai szakpolitikai állásfoglalás (úgynevezett Joint White Paper), amely az uniós szintű beporzó-helyreállítási stratégiák összehangolását és a jogszabályi ellentmondások felszámolását sürgeti. A nemzetközi összefogásban készült dokumentum aláírói között – a RestPoll projekt partnereként – a HUN-REN Ökológiai Kutatóközpont és a Bükki Nemzeti Park Igazgatóság is szerepel.


(Kép forrása: Jaco Visser)

Az állásfoglalás rávilágít, hogy a vadon élő beporzófajok (vadméhek, lepkék, zengőlegyek) drasztikus európai hanyatlása közvetlen veszélyt jelent a kontinens élelmiszer-biztonságára, a mezőgazdaságra és a természetes ökoszisztémák ellenállóképességére. A most megjelentetett állásfoglalás 15 pontban fogalmaz meg konkrét, azonnali cselekvési javaslatokat az Európai Bizottság és a tagállamok számára. A kiadvány elkészítésében nyolc kiemelt, az Európai Unió Horizon Europe programja által támogatott projekt fogott össze.

(Kép forrása: BNPI archív)

Ezek közül a RestPoll (Restoring Pollinator habitats across European agricultural landscapes based on multi-actor participatory approaches) projektben a BNPI aktív szakmai partnerként vesz részt: a Hevesi Füves Puszták Tájvédelmi Körzetben a természetvédelmi szakemberek és gazdálkodók együttműködésében olyan szántóföldi gazdálkodási módokat fejlesztenek, amelyek támogatják a vadon élő beporzókat. A szakértők hangsúlyozzák: a beporzók megmentéséhez fontos az élőhely-helyreállítás és a klímavédelem természetalapú megközelítése, ám a megoldás nem korlátozódhat csupán a természetvédelmi szektorra. A sikeres helyreállításhoz elengedhetetlen a szakpolitikai integráció az oktatás, a pénzügyi ösztönzők és kiemelten a mezőgazdaság kapcsán. Utóbbira példák a növényvédőszerek halmozott hatásának kockázatbecslése, régiókhoz adaptált vetőmagkeverékek engedélyezése, vagy hosszú távú ösztönzők létrehozása beporzóbarát élőhelyek, például sövények, vadvirágos gyepek fenntartására.

(Kép forrása: Jaco Visser)

(Kép forrása: Jaco Visser)

Fontos a hosszú távú mérhető célok kitűzése és ellenőrzése, ennek érdekében 2027-től szisztematikus beporzó-monitorozó rendszer indul uniós szinten, így hazánkban is. A frissen megjelent tanulmány preprint (nyilvános vitairat) változata már elérhető a nemzetközi tudományos adatbázisokban, végleges formájában pedig az Advances in Pollinator Research szakfolyóiratban fog megjelenni.

A tanulmány az alábbi linken érhető el: https://zenodo.org/records/20715670



Arany Ildikó
természetvédelmi referens

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2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences  with the rangers

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2023.04.19. 14:04
RonjaInsgesamt gibt es im Bükki Nationalpark 34 Ranger/Innen, die Aufgaben von Ranger/Innen sind sehr vielfältig. Die ursprüngliche Bedeutung ist die Betreuung eines Schutzgebietes, zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten, sie kümmern sich um invasive, so wie schützenswerte Tier und Pflanzenarten, sie führen Exkursionen im Nationalpark und arbeiten an Forschenden Tätigkeiten. Häufig haben Ranger:Innen ein Gebiet in welchem sie Spezialisiert sind, so dass sich einige Ranger besonders gut mit Vögeln auskennen und andere mit Insekten oder Pflanzen. Als ersten Ranger durften wir Atila bei seiner Arbeit in Szilvásvárad begleiten, wir haben von ihm viel über die Relevanz von Biodiversität gelernt und warum Monokulturen so gefährlich für einen Wald sein können. Die Artenvielfalt von Pflanzen in einem Gebiet bietet vielen Tieren einen Lebensraum, deshalb ist eine kontrollierte Abholzung der Wälder kombiniert mit einer kontrollierten Aufforstung relevant für die Aufrechterhaltung von Artenvielfalt. So fällt es beispielsweise in Atilas Aufgabenbereich die Holzfällung zu kontrollieren. Wenn an den falschen Stellen oder zu viele Bäume gefällt werden, kann dies die Biodiversität in einem Gebiet gefährden. Deshalb gibt es genaue Pläne, welche Bäume gefällt werden dürfen. Bei der Aufstellung dieser Pläne gilt es die Interessen der Forstindustrie und die des Naturschutzes in Einklang miteinander zu bringen. Auch Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Nährstoffkreislaufs im Wald, da dieses durch Insekten und Pilze abgebaut wird und so wieder Nährstoff für neue Pflanzen darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass Totholz nicht direkt aus dem Wald gebracht wird, sondern für einige Jahre im Naturkreislauf zu lassen. Weiterhin haben wir Fußspuren von Wölfen und Hirschen gesehen und durften etwas über die Verhaltensweisen dieser Tiere erfahren. Am 14. Oktober waren wir Wasservögel zählen, die Aufnahme des Bestandes ist wichtig um den Schutz von bedrohten Arten gewährleisten zu können, so kann erfasst werden wie sich die Rastbestände entwickeln. Ist eine Vogelart vor dem Aussterben bedroht, dann kann diese beispielsweise unter Artenschutz gestellt werden, so wird der Fortbestand gewährleistet. Außerdem haben wir die Bedrohung durch invasive Tierarten verstehen gelernt, so kann ein ehemaliges exotisches Haustier, welches achtlos in der Natur ausgesetzt wird dort eine Bedrohung für die heimischen Tiere sein. Außerdem haben wir Bieber Dämme gesehen und verstehen gelernt, welchen Einfluss sie aus auf das Pflanzenwachstum um den Damm herum haben können. In Verpelét haben wir an einer invasiven Pflanzen Kontrolle teilgenommen, hier haben wir Büsche rausgerissen, welche invasiv waren, da diese eine Bedrohung für die Artenvielfalt in Verpelét darstellen. Durch das Herausreißen der invasiven Büsche soll der Platz für die heimische Artenvielfalt erneut hergestellt werden. Die Wiesen bieten vielen Blumen einen Platz zum Blühen doch die Büsche stellen eine Konkurrenz in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Mineralien da, weshalb es notwendig ist sie zu entfernen.
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1 Vorstellung / Introduction

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2023.04.19. 13:59
Ronja:Jó napot! Mein Name ist Ronja Köhler und ich bin 19 Jahre alt. Meine Heimat ist Lübeck eine Stadt im Norden von Deutschland in der Nähe der Ostsee. In meiner Freizeit war ich schon immer gerne in der Natur, an manchen Tagen um meine Gedanken während eines Spazierganges zu ordnen, an anderen um bei Baumpflanz und Müllsammel Aktionen teilzunehmen. Weil die Natur für mich gleichzeitig ein Ort zur Entspannung und ein Ort zum Lernen darstellt, habe ich mich entschieden mich bei Kulturweit für einen Naturfreiwilligendienst zu bewerben. Meine Hoffnung war es gleichzeitig in der Natur zu sein und mehr über die Bio und Geodiversität unserer Erde zu erfahren, außerdem wollte ich gerne etwas zurück geben für all das was wir von der Natur bekommen.Über die Unesco-Komission wurden Marei und ich dann in den Bükk Nationalpark geschickt und so haben wir die einmalige Möglichkeit bekommen ein halbes Jahr in Ungarn zu verbringen. Hier lernen wir nicht nur die Natur auf vielfältige Weise zu betrachten, wir versuchen uns an einer neuen Sprache und dürfen ganz viele neue Menschen kennenlernen, aber auch uns selbst lernen wir von einer neuen Seite kennen. Nach dem halben Jahr hier in Ungarn möchte ich gerne ein weiteres halbes Jahr arbeiten und Reisen. Mich interessiert es sehr verschiedene Länder kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und verschiedene Ökosysteme verstehen zu lernen. Nach einem Jahr des Lernen, Reisens und neue Eindrücke sammeln, möchte ich zum Wintersemester diesen Jahres anfangen zu studieren. Momentan interessiere ich mich mich sehr für Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaften. In den nachfolgenden Artikeln versuchen wir einen kleinen Einblick in unsere Erfahrungen zu geben und ein paar Eindrücke zu teilen uns ist es sehr wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass es sich hier um individuelle Berichte handelt, welche nur unsere subjektive Wahrnehmung wiederspiegeln. Viel Spaß beim Lesen !
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