Szalakóták gyűrűzése Dél-Hevesben 2020.07.17. 14:29

Idén nyáron is lezajlott a szalakóták színes gyűrűs jelölése, a Hevesi Füves Puszták Tájvédelmi Körzetben a „Szalakóta védelme a Kárpát-medencében” projekt keretén belül.

Ezzel együtt, lassan végéhez közeledik a Szalakóta Life+ pályázat is, mely fő célja a Kárpát-medence szalakóta populációjának megerősítése és hosszú távú fenntartható védelmének megalapozása. A projekt kiemelt feladatai közé tartozott a fészkelő- és táplálkozóhelyek állapotának javítása. Ennek egyik jól látható eredménye pedig, a Dél-hevesi Tájegység területén évről-évre növekvő szalakóta állomány, mely főként a szakemberek által kihelyezett mesterséges odúknak köszönhető.

Fotó: Kecskés Dóra

A gyűrűzéseket, mint minden évben most is, az odúellenőrzések során végeztük, hogy minél kevesebb zavarás érje a madarakat. A 2020-as szezonban, több szalakóta fészekben is 6 fióka nevelkedett, de általában 4-5 fiókás fészekaljakkal találkozhattunk. A területen nagy eltérést tapasztalhattunk a költések között, volt ahol már kirepülés előtti fiókákat találtunk, ugyanakkor máshol még csak tojásokat.

Fotó: Gál Renáta

Fotó: Kecskés Dóra

Az ellenőrzés során több felnőtt madarat is sikerült befogni. Összesen 31 felnőtt madár és 21 fióka lábára került gyűrű. A friss gyűrűzések mellett idén 9 esetben történt visszafogás. A meggyűrűzött madarak ismételt megfogásakor (visszafogás) a fémgyűrű, valamint a színes gyűrű számát leolvassuk, a madár adatait rögzítjük, majd újra szabadon engedjük. A gyűrűzött madarak segítségével későbbiekben információkat kaphatunk a vonulással, területhűséggel kapcsolatos kutatásainkhoz. A gyűrűzött madarat akár élve, akár elpusztulva találja meg valaki a gyűrűszám alapján azonosítani tudjuk, hogy melyik évben, melyik odúban kelt ki a madár és ki gyűrűzte.

Mostanra már valószínűleg a legtöbb szalakóta odúból sikeresen kirepültek a fiókák. Ilyenkor a szülőmadarak az odúk környéki fákon ücsörgő fiókáikat továbbra is etetik különböző rovarokkal, hüllőkkel, rágcsálókkal, melyekből jóval nagyobb egyedszámban találnak a legeltetett gyepeken, mint a kaszált, vagy éppen nem hasznosított területeken.

Szerző:

Gál Renáta (Bükki Nemzeti Park Igazgatóság)

Kecskés Dóra (Szalakóta Life fajvédelmi munkatárs)

Gál Renáta
Gál Renáta
projekt referens
Kecskés  Dóra
Kecskés Dóra
projekt munkatárs

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Szia! Ich heiße Laura und bin 19 Jahre alt. Ich komme aus Hamm, einer Stadt im WestenDeutschlands in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2025 absolvierte ich mein Abitur undbeschloss erstmal etwas anderes zu machen, bevor ich anfangen würde zu studieren. Ichwollte Reisen. Dann stieß ich auf kulturweit, bewarb mich und bekam zusammen mitMarah die Stelle im Bükk National Park vorgeschlagen. Direkt sagte ich zu. Und ja hier binich! Ich habe mich für diesen Naturfreiwilligendienst der UNESCO entschieden, da ich denMenschen vermitteln möchte, wie wichtig eigentlich Naturschutz ist, ich selber etwasNeues über die Natur lernen möchte und über mich hinaus wachsen möchte, in dem ichmeine Komfortzone verlasse. In meiner Freizeit verbrachte ich schon immer viel Zeit in derNatur, sei es für Wanderungen, Radtouren oder einfach im Garten. Daher bot sich einNaturfreiwillligendienst perfekt an.Hier in Ungarn war es erstmal eine große Umstellung: Plötzlich alleine in der ersteneigenen Wohnung wohnen, eine neue Sprache, ein neues Land. Dennoch meistern wir esgut und versuchen uns an der neuen Sprache. Wir lernen viele neue Menschen kennenund auch uns selbst begegnen wir nochmal von einer ganz anderen Seite in einemfremden Land, außerhalb der eigenen Komfortzone und auch in neuen Situationen mitHerausforderungen an denen wir wachsen. Die Arbeit im Bükk National Park ist vielfältig. Dreimal in der Woche arbeiten wir im Szeleta Park, dem Visitor Center in Miskolc undhaben auch schon unsere erste eigene Guided Tour gegeben. Perfekt um das Thema rundum den Naturschutz zu vermitteln. Wir lernen etwas über den Nationalpark, sein Direktoratund den Geopark. Aber auch über Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur.Außerdem wandern wir viel, waren bei einem Bird Catching Camp und helfen, wo es nurgeht. Zusätzlich zu unserer Arbeit im Bükk Nationalpark sind wir zweimal in der Woche ineinem Gymnasium und helfen den Schüler* innen Deutsch zu lernen.Ich werde ein Jahr hier in Ungarn verbringen und hoffe, dass diese Zeit mich weiterbringenwird, obwohl sie das bereits schon getan hat. Ich bin stolz, dass ich mich alleine auf diesesAbenteuer gewagt habe und freue mich auf die vielen neuen Erfahrungen, die wir hier inUngarn noch machen werden. Nach meinem ganzjährigen Aufenthalt möchte ichstudieren. Momentan interessiere ich mich für den Bereich Medien und ich werde meineZeit hier in Ungarn dafür nutzen, um mir im Klaren zu werden, was genau ich eigentlichnach meinem FSJ machen möchte. Bis dahin, bin ich aber erstmal weiterhin gespannt aufdie Zeit hier in Ungarn.In dem nachfolgenden Blog werden wir von unseren eigenen Erfahrungen und Eindrückenberichten und wir hoffen, dass wir euch diese etwas näher bringen können.Viel Spaß beim Lesen!
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7 Aufenthalt im Harkály Ház von Mátrafüred / Our stay in the Harkály Ház in Mátrafüred

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2023.04.19. 14:28
Im Zeitraum vom 05. bis zum 08. Dezember 2022 hatten wir einen Aufenthalt im „Harkály Ház”, was so viel wie „Spechthaus” bedeutet. Dieses ist ein Besucherzentrum in Mátrafüred. Die Mátra-Region gehört nicht direkt zum Bükk Nationalpark, aber die Naturschutzgebiete in dieser Region werden vom Direktorat des Nationalparks verwaltet. Daher konnten wir die Personen dort für einige Tage bei ihrer Arbeit unterstützen.Am Montagnachmittag hat uns der Ranger Gábor mit zum Harkály Ház genommen, wo wir uns erst einmal mit den Räumlichkeiten vertraut machen sollten. Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich draußen arbeiten, aber es hat so in Strömen geregnet, dass sich stattdessen auf die Vorbereitungen für die später am Tag stattfindende Feier anlässlich des Jahresendes und der Heirat einer Mitarbeiterin konzentriert wurde. Dabei konnten wir uns viel mit dem Ranger Marton und der Mitarbeiterin Dora unterhalten, die uns nicht nur über ihre Arbeit, sondern auch über ihren Alltag einiges erzählt haben. Außerdem durften wir einige selbstgemachte ungarische Köstlichkeiten wie „Palacsinta“ – eine Art dünner Pfannkuchen – probieren. Als wir am Mittwochmorgen aus dem Fenster geschaut haben, konnten wir mit Vergnügen feststellen, dass nicht nur der Regen aufgehört hatte, sondern auch die Sonne schien. Dadurch konnten wir die anderen an diesem Tag bei der Arbeit rund um das Haus unterstützen, die vor allem Gartenarbeit vorsah. Unser letzter Tag in der Mátra-Region begann mit Arbeit auf den Grünländern mit vier Ranger:innen. Das bedeutet, dass wir in Mátraszentimre die Bäume, die die Ranger gefällt und kleingesägt hatten, auf Stapel schichten sollten. Gefällt wurden die Pinien, weil diese in Ungarn eine invasive Pflanzenart sind. Als invasive Pflanzenart haben sie hier keine natürlichen Feinde und damit einen Vorteil gegenüber einheimischen Pflanzenarten, denen sie dann auch Platz, Licht und Mineralien wegnehmen. Nach getaner Arbeit ging es dann von Gyöngyös mit dem Bus für uns zurück nach Eger.Im Zeitraum vom 05. bis zum 08. Dezember 2022 hatten wir einen Aufenthalt im „Harkály Ház”, was so viel wie „Spechthaus” bedeutet. Dieses ist ein Besucherzentrum in Mátrafüred. Die Mátra-Region gehört nicht direkt zum Bükk Nationalpark, aber die Naturschutzgebiete in dieser Region werden vom Direktorat des Nationalparks verwaltet. Daher konnten wir die Personen dort für einige Tage bei ihrer Arbeit unterstützen.Am Montagnachmittag hat uns der Ranger Gábor mit zumHarkály Ház genommen, wo wir uns erst einmal mit den Räumlichkeiten vertraut machen sollten.
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