Tanulmányban az Európai Geoparkok Vulkanizmusa 2023.08.01. 00:54

Az Európai Geoparkok Hálózata (EGN) Vulkáni Munkacsoportjának kezdeményezésére egy különleges, a hazai UNESCO Globális Geoparkokat is magába foglaló kötet jelent meg öreg kontinensünk geoparkjainak vulkanizmusáról és geoturisztikai potenciáljáról.

A Geoconservation Research folyóirat különszámának (6. évfolyam 1. szám) 14 tanulmányát nemzetközi hírű vulkanológusok és geoparki szakemberek a szélesebb nagyközönségnek szánva írták, egyedi cikkei innen tölthetők le:

Európa számos aktív tűzhányónak és vulkáni emlékhelynek ad otthont, amelyek értékes betekintést nyújtanak bolygónk dinamikus történetébe. A vulkáni kúpoktól a holdbéli lávatavakig, az különleges sziklaalakzatoktól a geotermikus jelenségekig ezek a helyszínek nemcsak földtani kuriózumok és gyakran ikonikus helyek a turisták számára, hanem a tudományos kutatás és a kulturális örökség szempontjából is jelentősek. Az emberiség mítoszai is átszövik őket, miként az egy szupervulkáni kitörés által konzervált ipolytarnóci ősvilágnál is tetten érhető.

Felismerve fontosságukat, a földtani örökség és a vulkanikus tájak védelme és megőrzése prioritássá vált. A tanulmánykötet betekintést ad azon kulcsfontosságú Európai UNESCO Globális Geoparkokról,/ Geoparkokba amelyek tűzhányók és vulkanológiai jelenségek tárházai, különös tekintettel azok tudományos jelentőségére, a geokonzerválási stratégiákra és a felmerülő természetvédelmi, oktatási és geoturisztikai szempontokra egyaránt.

A Vulkáni Munkacsoport katalizátorának (prof. João Carlos Nunes) előszavával kiegészített különkötet összefoglaló anyaga pedig itt érhető el. A tanulmánykötet előzménye az EGN Vulkanológiai Munkacsoport 2022-ben megjelent népszerűsítő kiadványa volt, mely megalapozta a a folyóiratban most publikált cikkgyűjteményt. A Novohrad-Nógrád Geoparkról szóló tanulmányról már korábban hírt adtunk, a Bakony-Balaton Geopark anyaga pedig közvetlenül innen tölthető le.
Geoparkjaink földtani, vulkanológiai értékeinek jelentős része olyan országos védelem alatt áll, mely a bemutatást is szolgálja. Nógrádban a Bükki Nemzeti Park Igazgatóság több tanösvényt épített ki megismerésükre, A felfedező túrát az ősi tűzhányók uralta, határokon átnyúló geopark beléptető kapujánál, az Ipolytarnóci Ősmaradványoknál érdemes elkezdeni, jó vulkáni kalandozást!

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2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences  with the rangers

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2023.04.19. 14:04
RonjaInsgesamt gibt es im Bükki Nationalpark 34 Ranger/Innen, die Aufgaben von Ranger/Innen sind sehr vielfältig. Die ursprüngliche Bedeutung ist die Betreuung eines Schutzgebietes, zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten, sie kümmern sich um invasive, so wie schützenswerte Tier und Pflanzenarten, sie führen Exkursionen im Nationalpark und arbeiten an Forschenden Tätigkeiten. Häufig haben Ranger:Innen ein Gebiet in welchem sie Spezialisiert sind, so dass sich einige Ranger besonders gut mit Vögeln auskennen und andere mit Insekten oder Pflanzen. Als ersten Ranger durften wir Atila bei seiner Arbeit in Szilvásvárad begleiten, wir haben von ihm viel über die Relevanz von Biodiversität gelernt und warum Monokulturen so gefährlich für einen Wald sein können. Die Artenvielfalt von Pflanzen in einem Gebiet bietet vielen Tieren einen Lebensraum, deshalb ist eine kontrollierte Abholzung der Wälder kombiniert mit einer kontrollierten Aufforstung relevant für die Aufrechterhaltung von Artenvielfalt. So fällt es beispielsweise in Atilas Aufgabenbereich die Holzfällung zu kontrollieren. Wenn an den falschen Stellen oder zu viele Bäume gefällt werden, kann dies die Biodiversität in einem Gebiet gefährden. Deshalb gibt es genaue Pläne, welche Bäume gefällt werden dürfen. Bei der Aufstellung dieser Pläne gilt es die Interessen der Forstindustrie und die des Naturschutzes in Einklang miteinander zu bringen. Auch Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Nährstoffkreislaufs im Wald, da dieses durch Insekten und Pilze abgebaut wird und so wieder Nährstoff für neue Pflanzen darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass Totholz nicht direkt aus dem Wald gebracht wird, sondern für einige Jahre im Naturkreislauf zu lassen. Weiterhin haben wir Fußspuren von Wölfen und Hirschen gesehen und durften etwas über die Verhaltensweisen dieser Tiere erfahren. Am 14. Oktober waren wir Wasservögel zählen, die Aufnahme des Bestandes ist wichtig um den Schutz von bedrohten Arten gewährleisten zu können, so kann erfasst werden wie sich die Rastbestände entwickeln. Ist eine Vogelart vor dem Aussterben bedroht, dann kann diese beispielsweise unter Artenschutz gestellt werden, so wird der Fortbestand gewährleistet. Außerdem haben wir die Bedrohung durch invasive Tierarten verstehen gelernt, so kann ein ehemaliges exotisches Haustier, welches achtlos in der Natur ausgesetzt wird dort eine Bedrohung für die heimischen Tiere sein. Außerdem haben wir Bieber Dämme gesehen und verstehen gelernt, welchen Einfluss sie aus auf das Pflanzenwachstum um den Damm herum haben können. In Verpelét haben wir an einer invasiven Pflanzen Kontrolle teilgenommen, hier haben wir Büsche rausgerissen, welche invasiv waren, da diese eine Bedrohung für die Artenvielfalt in Verpelét darstellen. Durch das Herausreißen der invasiven Büsche soll der Platz für die heimische Artenvielfalt erneut hergestellt werden. Die Wiesen bieten vielen Blumen einen Platz zum Blühen doch die Büsche stellen eine Konkurrenz in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Mineralien da, weshalb es notwendig ist sie zu entfernen.
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2023/1 5. Butterfly studies

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2023.07.10. 15:54
Am heutigen Tage durfte ich zwei Ranger und einen aus Deutschland angereisten Forscher (juhuu) in ein Waldstück nahe Kerecsend begleiten. Der Forscher wollte die gefährdete Schmetterlingsart Maivogel (Euphydryas maturna) (Wikipedia-Link für die Interessierten: https://de.wikipedia.org/wiki/Maivogel ;) ) untersuchen, bzw. besser gesagt deren Raupen und Lebensraum.Der Maivogel kommt natürlicherweise in Ost- und Mitteleuropa vor, jedoch nur sehr lokal und die Populationen liegen weit verstreut. Leider ist er, wie so viele Arten, stark vom Aussterben bedroht (unter anderem aufgrund von Lebensraumverlust durch Forstwirtschaft und dem Einsatz von Insektiziden). In Deutschland gibt es beispielsweise nur noch vier verschiedene Populationen. In Ungarn gibt es noch eine etwas weitere Verbreitung (bei der letzten Zählung wurden etwa zwanzig Individuen festgestellt), unter anderem auf dem Gebiet des Bükk Nationalpark Direktorats in der Nähe der Kleinstadt Kerecsend. Aus diesem Grund ist der Forscher extra aus Deutschland angereist, um sich hier ein Bild der Lebensräume zu machen.Wir machten uns also auf die Suche nach den Raupen des Maivogels, welche für gewöhnlich an Eschen und Ligustern zu finden sind. Leider hat das Wetter mal wieder nicht mitgespielt (warum schneit es im April L ??) und die Raupen haben sich alle verkrochen, sodass nicht einmal der speziell darauf trainierte Artenspürhund die Raupen finden konnte.Alles in allem war es jedoch ein interessanter (wenn auch seeehr kalter) Nachmittag, bei dem ich wieder etwas Neues gelernt habe.Zum Abschluss haben wir uns noch bei einem Kaffee aufgewärmt und dann war es Zeit für den Feierabend!
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